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Großstädte in Deutschland - Witten

Witten ist eine große kreisangehörige Stadt im südlichen Ruhrgebiet und gehört zum Ennepe-Ruhr-Kreis in Deutschland.

Die Stadt erstreckt sich vom Tal der Ruhr bis in die beidseitig angrenzenden Mittelgebirgshänge. Vor der Kreisreform war sie eine Kreisfreie Stadt. Die Stadt ist Mitglied im Kommunalverband Ruhrgebiet.

Geschichte

Die älteste Erwähnung des Stadtteils Herbede (seit 1975 eingemeindet) geht auf das Jahr 851 zurück. Witten selbst wurde erstmals 1214 erwähnt. Die früheste Erwähnung des Wittener Bergbaus datiert aus dem Jahr 1578. Im Jahre 1675 erhält Witten das Marktrecht durch den Kurfürsten von Brandenburg. Seit 1825 hat Witten Stadtrechte und war von 1898 bis 1974 kreisfrei. Im Jahr 1921 wird der heutige Stadtteil Heven und im Jahr 1929 die Stadtteile Annen, Rüdinghausen, Stockum und Düren eingemeindet. Im Zweiten Weltkrieg war Witten Ziel zerstörerischer Bombenangriffe.

Politik

Im 56-sitzigen Rat der Stadt stellt die SPD die stärkste Fraktion (2003).

Dr. Daniel Sodenkamp vertritt die Stadt Witten und den Ennepe-Ruhr Kreis im Landtag von NRW.

Bürgermeister Lohmann ist zum Ablauf des 31.03.2004 aus dem Amt geschieden. Bis zur Bürgermeisterwahl am 26.09.2004 wird er vom Ratsmitglied Dietrich und vom Ersten Beigeordneten Schweppe vertreten.

Sehenswürdigkeiten

Bergbaurundweg Muttental

Durch das Muttental führt der Wanderweg an zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Bergbaus vorbei. Auf zahlreichen Schautafeln werden die sichtbaren Relikte des Bergbaus und deren Geschichte dokumentiert. Der Wanderweg liegt im Stadtteil Bommern.

Bergerdenkmal auf dem Hohenstein

Das Denkmal ist 20 m hoch und steht an der Talkante des Ruhrtals. Somit liegt es 130 m über der Ruhr auf und bietet dem Besucher eine wundervolle Aussicht über das Ruhrtal. Von Herbst bis zum Frühlingsbeginn ist es möglich das historische Viadukt über die Ruhr zu sehen. Es erinnert an Louis Constanz Berger (1829-1891), einen Parlamentarier des Preußischen Landtages und des Reichstages. Das Denkmal steht im Stadtteil Witten-Mitte.

Helenenturm

Der Helenenturm befindet sich dem Helenenberg und soll an Helene Strohn, geborene Lohmann erinnern. Friedrich Lohmann erhielt aus einem Rechtsstreit mit dem preußischen Staat Entschädigungen und baute dem Turm zur Erinnerung an seine Frau, welche während des Prozesses starb. Von dort hat man einen Blick über weite Teile des Stadtgebietes. Der Turm befindet sich in der Nähe der Stadtmitte.

Märkisches Museum für zeitgenössische Kunst

Im Museum befindet sich eine Sammlung der Stadt Witten über deutsche Kunst aus den Bereichen Malerei und Grafik von 1900 bis zur Gegenwart. Dem Museum angeschlossen ist auch das Heimatmuseum der Stadt. Das Museum befindet sich in der Innenstadt.

Hebezeugmuseum/Windenschmiede

Das Museum ist eine private Ausstellung der Firma J.D. Neuhaus Hebezeuge GmbH & Co. Hier sind, neben der Windenschmiede, zahlreiche historische Maschinen ausgestellt. Das Museum befindet sich im Stadtteil Heven.

Zeche Theresia

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Theresia befindet sich das Zechenbahnmuseum. Es ist zurzeit jedes zweite Wochenende geöffnet und bietet neben der Besichtigung zahlreicher Exponate von Zechenbahnen auch die Möglichkeit mit einer Zechenbahn zu fahren. Die betriebene Strecke führt vom Wanderparkplatz an der Nachtigallstraße über das Gelände der Zeche Theresia zur Zeche Nachtigall. Das Museum befindet sich im Stadtteil Bommern.

Museum des Diakoniewerks Ruhr

Das Museum zeigt medizinische Geräte der letzten 100 Jahre.

Kemnader Stausee

Zwischen den Städten Witten und Bochum erstreckt sich der Kemnader Stausee. Er ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Region und bietet vielfältige Möglichkeiten der Erholung. Auf ihm und der Ruhr verkehren auch Fahrgastschiffe. In Witten legt das Fahrgastschiff Schwalbe an folgenden Stellen an

  • Bommern Uferstraße
  • Zeche Nachtigal (ab Sommer 2004)
  • Burgruine Hardenstein
  • Schleuse Herbede
  • Herbede Lakebrücke
  • Freizeitbad Heveney
  • Innenausstattung des Hotel Georg

Die von Herbert Antweiler gestalteten Innenräume des Hotelneubaus im Ortsteil Annen sind vollständig im Stil der Organischen Architektur gehalten. Die farbliche Gestaltung der Fassade und der Innenräume ist von Robert Kaller.

Museumseisenbahn des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen

In den Stadtteilen südlich der Ruhr gibt es mehrere Haltepunkte der vom Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen sporadisch betriebenen Museumsbahnstrecke.

Schloss Steinhausen

Die 1321 erstmals erwähnte mittelalterliche Burg war Sitz der Herren von Witten, bis im 15. Jahrhundert die Hoheitsrechte an das neu erbaute Haus Witten fielen. 1732 wurde das Gut Steinhausen von Friedrich Christian Freiherr von Elverfeldt erworben. Als Miteigentümer mehrer Zechen im Muttental machten sich die Herren von Elverfeldt verdient um die Entwicklung des Steinkohlenbergbaus in Witten. Das Museum befindet sich im Stadtteil Bommern, oberhalb der Zeche Theresia.

Treffpunkte

  • Saalbau Witten
  • Haus Witten
  • Wittener Werkstadt, Kulturzentrum
  • Hohensteinwiesen
  • Berliner Platz

Wappen

Als Vorlage für das Wappen diente das Siegel der Everhards von Witten-Steinhausen aus dem Jahre 1283. Ursprünglich war neben den Löwen, dem Wappentier der Everhards, auch deren Leitspruch "Sigillum Hermanni de Wittene" abgebildet.

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